Wie gelingt es, dass die Tiroler Museumslandschaft Sichtbarkeit und Relevanz gewinnt?

Museen sind relevant: 70 Regionalmuseen erdenken Zukunft.

„Estuar begleitete den Tiroler Museumsverband tiMus im Prozess, die Relevanz der Tiroler Museen sichtbar zu machen. Eine Tagung, einen Workshop mit perfekter Moderation und ein gelungenes Paper „Museen sind relevant“ später können wir auf eine sehr gelungene Zusammenarbeit zurückblicken. Estuar zeichnet eine kompetente, durch Wissen und Recherche fundierte, flexible Arbeitsweise aus, sie sind „open minded“, hören gut zu, verstehen schnell, denken weit und bringen einen schier unerschöpflichen Methodenschatz und vielschichtige und -seitige Erfahrung ein. Fazit: jederzeit wieder!“

Mag. Lisa Noggler-Gürtler und Dr. Edith Hessenberger, Vorstandsmitglieder
tiMus, Verband Tiroler Museen
Kundenstimme – Mag. Lisa Noggler-Gürtler und Dr. Edith Hessenberger, tiMus, Verband Tiroler Museen
Kundenstimme – Mag. Lisa Noggler-Gürtler und Dr. Edith Hessenberger, tiMus, Verband Tiroler Museen
  • Auftraggeber tiMus
  • Projektlaufzeit 2024-2025
  • Branche Kultur

tiMus – der Verband Tiroler Museen ging 2024 in einen strategischen Entwicklungsprozess, um sich dem Thema „Sichtbarkeit und Relevanz der Tiroler Museen“ zu widmen. Als Start wurde der alljährlich stattfindende Museumstag im „Forum Museum“ des Ferdinandeums genutzt. Unter breiter Beteiligung Tiroler Museen und wichtiger Stakeholder wurden gemeinsam in die großen Fragen „Wozu braucht es ein Museum, wozu leistet es einen Beitrag und was ist seine Rolle in der Gesellschaft?“ hineingedacht. Um dabei nicht in der derzeitigen Situation zu verharren, sondern vielmehr aus der Zukunft und einer Soll-Perspektive heraus zu denken, wurde in einem „Zukünfte-Labor“ gearbeitet. Aus der Auseinandersetzung mit verschiedenen Zukunftsbildern wurden wichtige Fragen für die Gegenwart abgeleitet. Diese bildeten die Basis für einen zweiten Workshop in kleinerem Kreis, dessen Ziel es war, ein vertiefendes Verständnis für den Kontext und die Stakeholder aufzubauen, um daraus konkrete Maßnahmen und Ideen zu formulieren, was die Museen in Tirol jetzt brauchen, um in Zukunft ein relevanter Teil der Kulturarbeit inmitten der Gesellschaft zu sein / zu bleiben oder noch mehr zu werden.

Die Ergebnisse des Entwicklungsprozesses wurden in einem Paper zusammengefasst. Dieses Paper ist dabei keine bloße Ansammlung von Wünschen und Forderungen – vielmehr versteht tiMus es als eine Einladung zur Zusammenarbeit an die Tiroler Museumslandschaft und das Land Tirol, insbesondere an die Kulturabteilung des Landes Tirols.