Wie gewinnen wir Menschen dafür sich mit dem Morgen zu beschäftigen und Vorstellungskraft zu trainieren?
Eingesetzte Werkzeuge
Manchmal muss man sich selbst beauftragen. Etwa, wenn man merkt, dass die Zukunft mit viel Unsicherheit und Ängsten beladen ist und fragwürdige Utopien sowie lähmende Dystopien die öffentliche Wahrnehmung über das Morgen bestimmen. Wenn also die Frage, wie die Zukunft aussehen kann, wenn sie gut wird, kaum mehr Platz findet.
Estuar hat daher 2024 begonnen, Menschen in verschiedensten Tätigkeitsfeldern einzuladen, ihr Bild einer wünschenswerten Zukunft (2044) in Kurztexten zu beschreiben – konkret und persönlich. Entstanden ist eine bunte Sammlung Zukünfte in den Bereichen Artenvielfalt, Bildung, Gesundheitswesen, Industrie, Lebensmittelproduktion, Pflege, Technologie, Tourismus, Kommunikation, Unternehmertum u.v.m.
FUTURA ist als fortlaufendes Projekt angelegt. Die Sammlung ist online verfügbar und soll weiterwachsen, indem Interessierte eigene wünschenswerte Zukunftsvorstellungen ergänzen.
Das im Rahmen der LEADER-Kleinstprojekt-Förderung unterstützte Projekt wurde allen 74 LEADER-Gemeinden Vorarlbergs und den Regios zur Verfügung gestellt.
Zudem kann FUTURA, die gute Amöbe als Impulsgeberin für Zukünfte-Workshops, Vernetzungsevents und Bildungsveranstaltungen dienen.
Sie wollen selbst einen FUTURA-Beitrag schreiben?
Fotos: © Roswitha Schneider