Was und wie kann die Kreativwirtschaft zur Transformation beitragen?

30. Jänner 2026 von Isabelle Goller
Ein Jahr we:transform (das spannende und umfassende Transformationsprogramm der Kreativwirtschaft Austria, das ich als Coach begleiten durfte und wir am 27.1.2026 abgeschlossen haben), ein connecting the dots-Abend im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus und eine CIMIx später sitze ich im Zug zurück nach Vorarlberg, der Kopf voll mit neuen Inputs, Inspirationen und Fragen. Eine Frage zog sich wie ein roter Faden über alle 3 Formate: Was und wie kann die Kreativwirtschaft zur Transformation beitragen?

Vieles auf vielen Ebenen, ich möchte einen Aspekt herausstreichen:
In der Kreativwirtschaft findet sich so einiges an Superkräften, die heute und morgen gefragt sind und uns Menschen von der KI unterscheiden (Stichwort: human intelligence): iterativ und ergebnisoffen arbeiten, in interdisziplinären Teams ko-kreieren, Denken in verschiedenen Perspektiven und nicht zuletzt kritisches Denken … Einiges davon was als Innovations- und Kollaborationskompetenzen beschrieben wird, ist Kern der Kreativarbeit und -kultur.

Und dann ist da diese Sache mit der Ambidextrie, die sagt, Systeme brauchen beides, Effizienz und Optimierung (exploit) und Innovation und Experimentieren (explore).
Wir bei Estuar beobachten, dass Organisationen recht gut sind im Exploit, während im Explore noch viel Potential liegt. Und wir finden es ist an der Zeit für Kollaboration über Bubble-Grenzen hinweg (mit Kollaboration meinen wir mehr als Dienstleistungen von Kreativen zu beziehen).

Sind Sie am Sweet Spot Kollaboration & Innovation interessiert, planen einen Innovationsprozess in komplexen Kooperationskontext oder denken über nachhaltige Kollaborations-Trainings für Ihre Organisation nach? Dann schreiben sie uns: ahoi@estuar.at