Design Thinking und Service Design

Service Design war Liebe auf den ersten Blick und hat sich zu einer Beziehung mit Bestand entwickelt. Nach wie vor finden wir, es macht einfach Sinn menschenzentriert und ko-kreativ zu entwickeln und darauf zu achten, dass Lösungen nützlich, nutzbar und begehrenswert sind (aus Kundensicht) sowie effizient, effektiv und unterscheidend (aus Sicht des Anbieters) sind.
Was uns noch gefällt an Service Design und Design Thinking:
- die fundierte Auseinandersetzung mit Problemen, den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen (anstatt gleich in die Lösungsentwicklung „zu hüpfen“) und dem Anspruch, die Menschen hinter den Nutzer:innen zu sehen und zu verstehen
- das ergebnisoffene; es wird nicht auf eine zu Beginn definierte Lösung hin entwickelt, sondern echte Herausforderungen bilden die Ausgangsbasis für die Entwicklung einer möglichst optimalen Lösung
- das Lernen durch Tun, die iterative Arbeitsweise (Planen, Ausprobieren, Reflektieren und Verbessern), wo man sich Schritt für Schritt dem Ziel annähert
- die Arbeit mit Visualisierungen, um komplexe Gegebenheiten und Abläufe sichtbar und damit besser verständlich zu machen (z.B. Service Blueprints oder Stakeholder Maps)
- dass Ideen früh „gebaut“ und getestet werden
- die ganzheitliche Betrachtung und Orchestrierung aller Teile mit besonderem Augenmerk auf Übergänge zwischen digitalen, analogen und menschlichen Kontaktpunkten (Stichwort „Customer Journey“)
Unser Name Estuar kommt aus der Natur und erzählt von Ökosystemen mit hoher Biodiversität – nicht nur eine schöne Metapher für das, was uns in unserer Arbeit wichtig ist. Der Erhalt und die Entwicklung sozialer und ökologischer Ökosysteme ist uns auch ein ehrliches, persönliches Anliegen. Daher fügen wir in unseren Innovationsprozessen zur menschenzentrierten die sozio-ökologische Perspektive hinzu und fragen uns: Welche Auswirkungen hat die Innovation auf unseren Planeten und all seine Lebewesen? Was bewirkt die neue Lösung in der Gesellschaft?