Wir sind in vielen verschiedenen Systemem unterwegs und sehen: es braucht vielerorts neue Lösungen und neue Zugänge. Basis dafür sind gute Verbindungen. Zwischen Menschen, Systemen Technologien, Themen. Diese zu schaffen, sehen wir als unseren Auftrag.
Zusammenarbeit in aller Munde, oft aber fehlt es an Erfahrung und Know-how, wie gute Kollaboration gelingt. Dabei geht die Fähigkeit des Menschen zusammen zu arbeiten weit zurück. Und: Wir Menschen sind mit dieser Fähigkeit nicht allein. Viele andere soziale Wesen arbeiten tagtäglich erfolgreich zusammen: Bienen, Wölfe, Krähen, Putzerfische, Delphine, Enten, Ameisen, … . Schlichtweg deshalb, weil wir alle alleine nicht überleben können. Wir brauchen einander.
Für uns Menschen gilt außerdem, dass Zusammenarbeit die Grundlage der Identitätsentwicklung ist (sagt Psychoanalytiker Erik Erikson), sie ermöglicht es uns, erfolgreich zu sein, uns weiterzuentwickeln und ein erfülltes Leben zu führen.
Was aber ist der Unterschied zwischen Kooperation und Kollaboration?
Bei der arbeitsteiligen Kooperation werden die Aufgaben aufgeteilt, die Bearbeitung erfolgt parallel und die Teilergebnisse werden zu einem Gesamtergebnis zusammengefügt. Es geht sehr stark um Effizienz.
Bei Kollaboration geht es um das gemeinsame Erschaffen, die Bearbeitung einer Aufgabe erfolgt sequentiell und im Team und es entsteht ein gemeinsames Gesamtergebnis. Es geht um ko-kreatives, iteratives Entwickeln, es entsteht etwas Neues, das keine/r allein hätte schaffen können.
Kollaboration ist dann, wenn das Ganze größer ist, als die Summe der Einzelteile.
Beispiel? Ein heterogenes Team aus Ingenieuren, Kund:innen und Marktexpert:innen arbeiten gemeinsam an einem neuen Bohrständer oder der Vorstand eines Sozialvereines entwickelt ein neues Leitbild für die Organisation.
Für Estuar ist Kollaboration manchmal die Ausgangsfrage und das Projekt selbst. In allen von uns konzipierten und begleiteten Projekten ist Kollaboration in einer Hauptrolle. Sie ist für uns Werkzeug und Ziel, Realitycheck für Transformationsvorhaben und ein Lernfeld für uns als Gesellschaft.
KOLLABORATIONSKULTUR FÜR TEAMS, UNTERNEHMEN UND ORGANISATIONEN:
Gerne unterstützen wir dabei, eine lebendige Kollaborationskultur zu entwickeln – über Abteilungen, Zuständigkeiten und Bubbles hinweg, auf Augenhöhe und mit klarem Fokus auf gemeinsame Ziele.
Unsere Leistungen reichen von
- der Analyse bestehender Zusammenarbeitsmuster über
- maßgeschneiderte Workshop-Formate bis hin zur
- Begleitung konkreter Veränderungsprozesse.
Wir arbeiten mit Methoden, die Beteiligung stärken, Vertrauen fördern und kollektive Intelligenz nutzbar machen.
Das Ergebnis: Teams, die besser kommunizieren, schneller lernen und wirksamer handeln. Denn echte Zusammenarbeit ist kein Zufall – sondern eine Kulturfrage.
KOLLABORATION ÜBER ORGANISATIONSGRENZEN HINWEG:
Echte Kollaboration über Organisationsgrenzen hinweg – z. B. zwischen Unternehmen, Organisationen, Stakeholdern hinweg – ist anspruchsvoll, aber voller Potenzial. Sie erfordert gezielte Gestaltung, Beziehungsarbeit und gemeinsame Orientierung.
KOLLABORATION GELINGT, WENN…
… der gemeinsame Purpose wichtiger wird als individuelle Interessen
… es gelingt Vertrauen aufzubauen. Dazu braucht es transparente Kommunikation, klare und gemeinsam geklärte Erwartungen, verlässliche Vereinbarungen, Klarheit über Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege (ein wenig Glück kann auch nicht schaden ;-))
… eine gemeinsame „Sprache“ und Arbeitsweise etabliert werden kann: Unterschiedliche Organisationskulturen bringen oft verschiedene Begrifflichkeiten, Werte und Denkweisen mit sich. Ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln – etwa in Bezug auf „Erfolg“, „Verantwortung“ oder „Innovation“ – ist essenziell. Moderierte Dialogformate und gemeinsame Lernräume sind hier hilfreich.