Kollaboration

Die Welt braucht echte Kollaboration. Denn die Fragen unserer Zeit sind komplex. Kollaboration, das ist weit mehr als sich arbeitsteilig zu organisieren. Es geht um Sinn und die Skalierung von Wirkung. Interessiert?

Zielgruppen
  • Bildung & Wissenschaft
  • Gesundheit- u. Sozialwesen
  • Industrie
  • Kultur
  • Öffentliche Verwaltung
  • Tourismus
  • Wirtschaft

Wir sind in vielen verschiedenen Systemem unterwegs und sehen: es braucht vielerorts neue Lösungen und neue Zugänge. Basis dafür sind gute Verbindungen. Zwischen Menschen, Systemen Technologien, Themen. Diese zu schaffen, sehen wir als unseren Auftrag.

Zusammenarbeit in aller Munde, oft aber fehlt es an Erfahrung und Know-how, wie gute Kollaboration gelingt. Dabei geht die Fähigkeit des Menschen zusammen zu arbeiten weit zurück. Und: Wir Menschen sind mit dieser Fähigkeit nicht allein. Viele andere soziale Wesen arbeiten tagtäglich erfolgreich zusammen: Bienen, Wölfe, Krähen, Putzerfische, Delphine, Enten, Ameisen, … . Schlichtweg deshalb, weil wir alle alleine nicht überleben können. Wir brauchen einander.

Für uns Menschen gilt außerdem, dass Zusammenarbeit die Grundlage der Identitätsentwicklung ist (sagt Psychoanalytiker Erik Erikson), sie ermöglicht es uns, erfolgreich zu sein, uns weiterzuentwickeln und ein erfülltes Leben zu führen. 

Was aber ist der Unterschied zwischen Kooperation und Kollaboration?
Bei der arbeitsteiligen Kooperation werden die Aufgaben aufgeteilt, die Bearbeitung erfolgt parallel und die Teilergebnisse werden zu einem Gesamtergebnis zusammengefügt. Es geht sehr stark um Effizienz.
Bei Kollaboration geht es um das gemeinsame Erschaffen, die Bearbeitung einer Aufgabe erfolgt sequentiell und im Team und es entsteht ein gemeinsames Gesamtergebnis. Es geht um ko-kreatives, iteratives Entwickeln, es entsteht etwas Neues, das keine/r allein hätte schaffen können.

Kollaboration ist dann, wenn das Ganze größer ist, als die Summe der Einzelteile.

Beispiel? Ein heterogenes Team aus Ingenieuren, Kund:innen und Marktexpert:innen arbeiten gemeinsam an einem neuen Bohrständer oder der Vorstand eines Sozialvereines entwickelt ein neues Leitbild für die Organisation.

Für Estuar ist Kollaboration manchmal die Ausgangsfrage und das Projekt selbst. In allen von uns konzipierten und begleiteten Projekten ist Kollaboration in einer Hauptrolle. Sie ist  für uns Werkzeug und Ziel, Realitycheck für Transformationsvorhaben und ein Lernfeld für uns als Gesellschaft.

KOLLABORATIONSKULTUR FÜR TEAMS, UNTERNEHMEN UND ORGANISATIONEN:

Gerne unterstützen wir dabei, eine lebendige Kollaborationskultur zu entwickeln – über Abteilungen, Zuständigkeiten und Bubbles hinweg, auf Augenhöhe und mit klarem Fokus auf gemeinsame Ziele.

Unsere Leistungen reichen von

  • der Analyse bestehender Zusammenarbeitsmuster über
  • maßgeschneiderte Workshop-Formate bis hin zur
  • Begleitung konkreter Veränderungsprozesse.

Wir arbeiten mit Methoden, die Beteiligung stärken, Vertrauen fördern und kollektive Intelligenz nutzbar machen.

Das Ergebnis: Teams, die besser kommunizieren, schneller lernen und wirksamer handeln. Denn echte Zusammenarbeit ist kein Zufall – sondern eine Kulturfrage.

KOLLABORATION ÜBER ORGANISATIONSGRENZEN HINWEG:

Echte Kollaboration über Organisationsgrenzen hinweg – z. B. zwischen Unternehmen, Organisationen, Stakeholdern hinweg – ist anspruchsvoll, aber voller Potenzial. Sie erfordert gezielte Gestaltung, Beziehungsarbeit und gemeinsame Orientierung.

KOLLABORATION GELINGT, WENN…

der gemeinsame Purpose wichtiger wird als individuelle Interessen

es gelingt Vertrauen aufzubauen. Dazu braucht es transparente Kommunikation, klare und gemeinsam geklärte Erwartungen, verlässliche Vereinbarungen, Klarheit über Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege (ein wenig Glück kann auch nicht schaden ;-))

… eine gemeinsame „Sprache“ und Arbeitsweise etabliert werden kann: Unterschiedliche Organisationskulturen bringen oft verschiedene Begrifflichkeiten, Werte und Denkweisen mit sich. Ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln – etwa in Bezug auf „Erfolg“, „Verantwortung“ oder „Innovation“ – ist essenziell. Moderierte Dialogformate und gemeinsame Lernräume sind hier hilfreich.

wenn Kollaboration als Prozess verstanden wird und Zeit bekommt: Die Entwicklung von Kollaborationskultur hat Phasen: Orientierung, Aushandlung, Koordination, Vertiefung,  Kontinuierliche Reflexion und Anpassung.

wenn Menschen sich verbinden und nicht nur Strukturen verbunden werden. Dabei helfen „Brückenbauer:innen“, die aktiv Verbindung herstellen und Vertrauen fördern, und zu wesentlichen Gespräche einladen – https://estuar.at/tools/aoh-the-art-of-hosting-and-harvesting-conversations-that-matter/

wenn Konflikte konstruktiv genutzt werden: Wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen, entstehen Reibungen. Das ist Teil der Lösung. Entscheidend ist, wie mit Spannungen umgegangen wird: Dialogfähigkeit, Feedbackkultur und Konfliktkompetenz sind dabei zentral.

Kollaboration über Organisationsgrenzen hinweg braucht klare gemeinsame Ziele, vertrauensvolle Beziehungen, kluge Strukturierung – und die Bereitschaft, echte Ko-Kreation zuzulassen. Wer diesen Weg geht, öffnet Potenziale, die innerhalb von Organisationen oft verborgen bleiben. Estuar macht sich dafür sehr gerne nützlich!

„Estuar begleitet unsere „Plattform Kultur und Tourismus“ seit mehreren Jahren als kreative kuratorische Kraft und ebenso verlässlicher wie inspirierender Partner in der Gestaltung unserer Prozesse. Isabella Natter-Spets plant und organisiert das gesamte Jahresprogramm und unsere Treffen mit Sorgfalt, Professionalität und viel Herz – immer auf den Punkt, immer mit Blick fürs Detail. Ihre Arbeit schafft Räume für echte Begegnung und produktiven Austausch.“

Claudia Voit und Christian Schützinger, Vorständin, Geschäftführer
Abteilung Kultur Land Vorarlberg, Vorarlberg Tourismus
Kundenstimme – Claudia Voit und Christian Schützinger, Abteilung Kultur Land Vorarlberg, Vorarlberg Tourismus
Kundenstimme – Claudia Voit und Christian Schützinger, Abteilung Kultur Land Vorarlberg, Vorarlberg Tourismus

„Estuar begleitet für den Wissenschaftsverbund seit Jahren Projekt-Teams in der sektorenübergreifenden Zusammarbeit. Dabei ist es immer ganz besonders beeindruckend wie Isabelle und Isabella mit ihrer ebenso professionellen wie lockeren Art in Kürze eine Verbindung schaffen, die gemeinsames Arbeiten auf Augenhöhe ermöglicht. Diese Wirkung zeigt sich sowohl direkt im Workshop als auch in der langfristigen Kollaboration der Teams.“

Alexandra Hassler, Stv. Geschäftsführung, Leitung Programme und Förderbereich
Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee
Kundenstimme – Alexandra Hassler, Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee