Wie können wir Naturvermittlung transdisziplinär und praxisnah voranbringen?
Eingesetzte Werkzeuge
Die Anfrage an uns lautete zunächst ein Fachsymposium zu entwickeln. Dieses sollte die bestehenden „Natur bewusst erleben“-Maßnahmen ergänzen und hohe Aufmerksamkeit erzeugen.
Nach einer Recherche welchen Aspekt von Natur und/oder Bewusstsein und/oder Erleben die Veranstaltung fokussieren soll, entschied sich das Kernteam (Kleinwalsertal Tourismus, Marco Heim und Estuar) für das Thema Naturvermittlung: diese ist für alle Naturräume anwendbar und idealerweise durch verschiedene wissenschaftlichen Disziplinen angereichert (etwa Verhaltensbiologie, Verhaltensökonomie, Umweltwissenschaften, Biologie, Design, Kreativwirtschaft, Pädagogik, Klimakommunikation u.a.m.) und im Dialog mit Praktiker:innen und Entscheider:innen umgesetzt. Als Veranstaltungsformat wählten wir das Festival: Eine Welt, in die man auf Zeit eintaucht, ein inspirierendes Angebot für die Teilnehmer:innen, Platz für Sponanität, viel „Kann“, kein „Muss“, neben den Fachinputs auch gut gestaltete Freiräume.
Neben der inhaltlichen Konzeption des Festivals (Name, Kommunikationsinhalte, Zielgruppen, Inhalte und Speaker, Formate, Erlebnisdesign für die Teilnehmenden, Kooperationen) und des footprint-Awards (Kriterien, Auslobungstext, Einreichungs- und Juryporzess, Jury, Award, Awardverleihungs-Abend) spielte der Aufbau des Hosting-Teams eine wichtige Rolle: naturaffine Menschen und Gastgeber:innen aus dem Kleinwalsertal bündelten dafür ihre Talente und Energie. Sie wurden von Estuar befähigt, die Festival-Teilnehmer:innen, ihre Fragen und ihr Lernen gut durch das Festival zu begleiten und das Erlernte und Entwickelte in der Teilnehmerschaft zugänglich zu machen.
Wir bedanken uns bei Justina Rokita, Geschäftsführerin von Kleinwalsertal Tourismus und ihrem Team für das große Engagement, das jeder gut gelungenen Premiere vorangeht und bei Dr. Johannes Rüdisser, Experte für Biodiversität und Artenvielfalt in der Forschungsgruppe für Ökosysteme und Landschaftsökologie der Universität Innsbruck für seine fachliche Beratung.